Über mich
Die Liebe zur Mode wurde mir in die Wiege gelegt. Als ich 5 Jahre alt war lernte ich stricken, mit 12 Jahren nähen und seit meinem 13. Lebensjahr entwerfe und nähe ich meine eigenen Kleidungsstücke. Mit dem, was es an Kleidung auf dem Markt zu kaufen gab, war ich nie zufrieden. Es fehlte an Ausdruckskraft, es fehlte an dem, was mich ausmacht.
Das Verlangen nach dem eigenen Design und Stil siegte. Die Möglichkeiten waren unerschöpflich. Der Drang nach dem nächsten neuen Design hörte nie auf und wuchs stetig. Ideen kannten kein Ende, doch die Zeit dafür wurde immer weniger.
Mein Traum wurde war.
2001 bin ich nach Großbritannien ausgewandert und habe dort 4 Jahre lang im schönen Südwesten Englands, in der Kulturstadt Bath, Modedesign studiert.
England hält sehr an seiner Geschichte fest, ja bleibt fast stehen, und entwickelt sich dennoch immer weiter. Alles was alt ist, wird geschätzt und bewundert.
Die schon seit Jahrhunderten angewendeten und von vielen Händen perfektionierten Fertigungstechniken der hohen Schneiderkunst, sowie die uneingeschränkte Hingabe zum Detail und das unaufhaltsame Streben nach Neuem und Andersartigkeit bestätigen die Vielfältigkeit und die Möglichkeiten die Mode verkörpert und die Liebe zur Mode selbst.
Die Geschichte Englands, die Attitüde zur Mode und zur Identität des Einzelnen hat mich sehr geprägt. Letztendlich bestimmt unsere Kleidung wer wir sind. Sie ist ein Spiegel unserer selbst. Ein Werkzeug zur Kommunikation. In unserer Kleidung spielen wir unsere Rolle.
Von nun an möchte ich meine kreative Freiheit, all das Gesehene und Gelernte, all meine Erfahrungen nutzen und in Kleidungsstücken wiedergeben, die Vergangenheit und Gegenwart, Moderne und Innovation, Funktion und Nutzen miteinander verbinden und dem Träger Einzigartigkeit schenken.
Die Erschaffung eines Kleidungsstückes, von der ersten Vision, der Auswahl der Stoffe, der Konstruktion, der Drapierung und letztendlich der Fertigung, ist etwas Besonderes. Es ist die Erschaffung etwas Einzigartigem und ultimativ die Kreation etwas sehr Persönlichem.
Für jeden Designer ist es ein Privileg auf einer solchen Reise mitwirken zu dürfen.




