Slutwalk München 2011–Impressionen einer Demo gegen sexuelle Gewalt
“No means No” (Nein heißt Nein) war das Motto des gestrigen Slutwalks in München. Die Slutwalks entstanden als Reaktion auf die Aussage des kanadischen Polizisten Michael Sanguinetti:
“Frauen sollten sich nicht wie Schlampen anziehen, wenn sie nicht zu Opfern werden wollen.”
Rund 500 Menschen schlossen sich gestern der Demonstration in München an, die sich gegen gängige Vergewaltigungsmythen wehrt, wie zum Beispiel, dass Opfer aufgrund ihrer Kleidung eine Mitschuld an sexualisierten Übergriffen tragen würden.
Die Outfits der knapp gekleideten Demonstrantinnen und Demonstranten jedoch konnte den Alltagsoutfits der britischen Mädels kaum das Wasser reichen. Während sich hier in Deutschland noch nach einem kurzen Rock umgedreht wird, sind diese in England nichts besonderes mehr.
Die Kundgebungen der Demo fand ich sehr aggressiv und provozierend. Das Denken “ich bin ein Opfer” wurde unterstützt, akzeptiert und gefördert. Ich denke es ist unglaublich wichtig Betroffene zu stärken und zu empowern anstatt sie in die Schublade des Opfers zu stecken und nicht mehr herauszulassen.
Sexualität ist ein weltweit schlecht kommuniziertes Thema zwischen Mann und Frau. An dieser Kommunikation müssen wir gemeinsam arbeiten, sie F2F hinterfragen und verbessern, um Missverständnisse und ggfls. Gewalt zu verhindern.
Mehr Info’s zum Thema gibt es unter:
www.jusos-muenchen.de
http://slutwalkmuenchen.blogsport.de/
Was ist Eure Meinung zum Thema Slutwalk?






